Haushaltselektrogeräte: Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Abgelegt unter Haus & Garten by Redaktion am 07. März 2014

WaschmaschineKühlschrank, Waschmaschine, Elektroherd, Geschirrspüler sowie viele weitere Elektrogeräte sind mittlerweile in einem modernen Haushalt unentbehrlich geworden, denn schließlich nehmen sie dem Verbraucher sehr viel Arbeit ab. Die Anschaffungskosten sowie der Energieverbrauch sind der Preis für diesen Komfort, und um daran zu sparen, sollten Verbraucher beim Kauf dieser Elektrogeräte einiges beachten.

Energieeffizienz: Wichtiges Kriterium beim Kauf

Egal, ob Markenhersteller oder No-Name-Hersteller – die Auswahl an Modellen ist schier unendlich, und zwar nicht nur in Bezug auf den Anschaffungspreis, sondern auch, was die Energieeffizienz betrifft. Als die Strompreise vor vielen Jahren noch moderat waren, spielte der Verbrauch eher eine untergeordnete Rolle. Heutzutage sieht das Ganze aber anders aus, so dass die EU-Regierung in den 90er-Jahren die sogenannten „Energieeffizienzklassen“ ins Leben gerufen hat.

Energieeffizienz

Anhand dieser Energieeffizienzklassen können Verbraucher den Stromverbrauch eines Elektrogerätes einschätzen. Die folgenden Haushaltsgeräte müssen in der Europäischen Union entsprechend gekennzeichnet sein:

  • Waschmaschinen
  • Wäschetrockner
  • Geschirrspüler
  • Kühlschränke
  • Gefriertruhen
  • Elektroherde
  • Elektrobacköfen
  • Klimaanlagen
  • Lampen

Alle Geräte wurden mit Einführung der Energieeffizienzklassen in die Buchstaben A bis G kategorisiert, wobei A die höchste Energieeffizienzklasse ist. Allerdings wurden mittlerweile auch Unterkategorien geschaffen und zudem alle Kategorien von B abwärts entsprechend verboten. Wer nun ein Elektrogerät mit niedrigem Energieverbrauch erwerben möchte, der kann sich zwischen den folgenden Energieeffizienzklassen entscheiden:

  • A
  • A+
  • A++
  • A+++

Empfehlenswert sind Geräte mit der Energieeffizienzklasse A+++ oder A++. Alle darunter liegenden Energieeffizienzklassen werden in der Regel den heutigen modernen Umweltstandards nicht mehr gerecht. Weitere Informationen sowie hilfreiche Tipps finden Verbraucher auch bei der Verbraucherzentrale.

Weitere wichtige Kaufkriterien

Es gibt auch weitere wichtige Kaufkriterien, die bei der Auswahl des richtigen Gerätes eine Rolle spielen. Wenn es sich beispielsweise um ein großes Elektrogerät handelt, sollte zunächst einmal die Platzfrage geklärt werden. Dementsprechend kann nämlich die Suche bzw. die Auswahl schon eingeschränkt werden. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Nutzer- und Bedienfreundlichkeit. Viele Knöpfe und Tasten mögen schön aussehen, aber wenn man nicht weiß, wofür sie nützlich sind oder ggf. ständig in der Bedienungsanleitung nachsehen muss, so ist dies nicht wirklich sinnvoll. Indes sollte der Kauf eines Elektrogroßgerätes wirklich gut durchdacht sein.

Marken- oder No-Name-Gerät?

KücheGenerell ist die Anschaffung von Haushaltsgeräten von finanziellen Überlegungen geprägt und oftmals stellt sich die Frage nach einem Markenprodukt oder einem Billiggerät, da es auf dem Markt zig unterschiedliche Anbieter und Modelle gibt, siehe hierzu z.B. Produkte bei quelle.de. Ebenso setzen sich Verbraucher auch mit den unterschiedlichen Argumenten, wie zum Beispiel Service, Reparatur oder Garantieanspruch auseinander. Dabei fällt die Entscheidung für kleinere technische Geräte häufig für die Anschaffung eines No-Name-Produktes. Hingegen werden hochwertige, große Haushaltselektrogeräte aus den zuvor genannten Gründen eher von einem Markenhersteller gekauft.

Eine oftmals angestellte Überlegung betrifft vor allem die zu erwartende Lebensdauer des entsprechenden Haushaltselektrogerätes. So erwarten Verbraucher wenigstens während der Garantiezeit eine einwandfreie Nutzung. Dabei ist von einigen Billiggeräten aufgrund ihrer Bauweise auch keine wesentliche längere Lebensdauer zu erwarten. Auch lange nach dem Ablauf der Garantie erwarten Verbraucher gemäß ihrer Erfahrung eine einwandfreie Funktion der Geräte und Käufer von Billiggeräten geben oftmals in den folgenden Jahren mehr Geld aus, als Käufer von Markengeräten. Jedoch verleitet der enorme Preisunterschied zwischen den beiden Produkten den Verbraucher zum Kauf von Billiggeräten. Allerdings werden der erwartete Nutzen sowie auch die erhofften Eigenschaften des jeweiligen Gerätes häufig enttäuscht.

Grundsätzlich spricht nicht nur der Energieverbrauch, sondern auch die Umweltbelastung für die Entsorgung des alten Gerätes und den Kauf eines langlebigen Gerätes. Vorwiegend sind diese Eigenschaften lediglich bei Markenprodukten zu finden. Der hohe Preis beinhaltet nämlich auch die recyclingfähigen Materialien sowie eine wesentlich höhere Reparaturfreundlichkeit. Beispielsweise lassen sich die Gehäuse bei vielen Billiggeräten nicht zerstörungsfrei öffnen. Hingegen bieten Markenprodukte in der Regel eine hervorragende Funktionalität und auch die gewünschte Sicherheit. Dies haben in der Vergangenheit zahlreiche Vergleichstests bewiesen.

Neues oder gebrauchtes Gerät?

Generell kann der Kauf eines gebrauchten Elektrogerätes eine Alternative sein. Jedoch lässt sich nur schwer erkennen, ob das Gerät auch wirklich einwandfrei funktioniert. Von Privatkäufen ist in der Regel abzuraten, da zwar eine Gewährleistungspflicht, aber keine Garantie besteht. So schützt eine Gewährleistung nur so, dass die beim Kauf vorhandenen/versteckten Mängel am Gerät behoben werden müssen. Allerdings wird dies nach der sechsmonatigen Frist sehr schwierig, denn dann muss der Käufer nachweisen, dass der Mangel/Defekt bereits vor dem Kauf vorhanden war. Anders ist dies natürlich bei einer Garantie gelagert. Wenn also der Kauf ein gebrauchten Geräts in Erwägung gezogen wird, dann sollte zumindest darauf geachtet werden, dass ein schriftliches Garantieversprechen gegeben wird.

Bildquellen:

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